Hitze in Bayern: Warum Kühlung wichtiger wird
Der Deutsche Wetterdienst nennt einen Tag mit mindestens 30 °C einen „heißen Tag“ und eine Nacht, in der es nicht unter 20 °C abkühlt, eine „Tropennacht“. Die Zahl der heißen Tage hat in Deutschland in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Das spürt man auch in Bayern.
Besonders betroffen sind Städte wie München, Nürnberg, Augsburg oder Regensburg. Dort speichern Straßen und Gebäude die Wärme, nachts kühlt es weniger ab (städtische Wärmeinsel). Das Maintal in Unterfranken gehört zu den wärmsten und trockensten Gegenden Bayerns. Und überall gilt: Wohnungen unter dem Dach und Räume mit großen Fenstern nach Süden oder Westen heizen sich am stärksten auf.
Für Firmen ist Hitze auch ein Thema des Arbeitsschutzes. Nach der ASR A3.5 sollen Arbeitgeber ab 26 °C zusätzliche Maßnahmen prüfen. Für Pflegeheime haben wir einen eigenen Ratgeber zum Hitzeschutz.